Unsere Schützlinge zu Gast bei den Bundeshundespielen!
Unsere Bundesfreiwillige Kira sowie unsere Ehrenamtlichen Annika, Kristin und Claudia sind am Sonntag bei den Bundeshundespielen am Bernsteinsee Sassenburg an den Start gegangen. Im Gepäck: Vier unserer aktuellen Schützlinge, die bei den gestellten Aufgaben viel Einsatz, Spaß und gutes Benehmen beweisen konnten! Es folgt der Tagesbericht von Annika. Vorweg aber ein großer Dank an Inka Burow (Grappamaus & friends), die dem Achtergespann die Teilnahme ermöglicht hat; an Julia von In Sachen Hund für die eigens angepassten Maulkörbe sowie an unsere vier Teilnehmerinnen für euer Herzblut!
„Vor fünfeinhalb Wochen bekam ich die Anfrage: „Hey Anni, die liebe Inka von Grappamaus möchte ein paar Gassigänger zu den Bundeshundespielen einladen. Haste Bock?“
Erster Gedanke: Mein linker Innenmeniskus ist gerissen.
Zweiter Gedanke, nachdem ich mir die Internetseite angeschaut habe: Warum nicht? (Eventuell wegen des gerissenen Innenmeniskus!?) Also habe ich zugesagt.
Wie sich später herausstellte, waren wir ein Dreamteam bestehend aus acht: Kira mit Wilson, Kristin mit Chanel, Claudia mit Lila und ich mit Henry.
Wir würden knapp über zwei Stunden fahren. Und nachdem uns Inka offenbart hatte, wir müssten um 8 Uhr (natürlich morgens!) da sein, beschlossen wir, im Tierhafen zu übernachten. So trafen wir uns Samstag zu einem gemeinsamen Spaziergang mit anschließendem Essengehen für die Menschen. Nach wildem Versicherungssuchen, fröhlichem Beisammensein und Brötchenschmieren ging es zur viel zu kurzen Nacht, in der gefühlt niemand geschlafen hat.
Am nächsten Morgen starteten wir unglaublich pünktlich und kamen echt früh am Bernsteinsee an - So toll sollte Autobahn fahren immer sein! Als erstes stand die Anmeldung an, die wir alle ziemlich problemlos absolvierten. Waren unsere Hunde aufgeregt und wuselten uns um die Beine? Ja, na klar. Aber es waren auch so ziemlich die einzigen Hunde, die weder bellten, noch pöbelten, noch andere Hunde provoziert haben.
Nächste Station: Wir gingen zurück zum Auto, packten alles ein, was wir brauchten und schlugen bei Inka unser Basislager auf. Claudia überlegte sich spontan noch eine kleine Extra-Challenge und sperrte ihren Autoschlüssel im Auto ein.
Gemeinsam ging es zur ersten Aufgabe: Dog-Gym, mit Aufgaben spielerisch Hunde gymnastizieren. Unsere vierbeinigen Mitstreiter waren allerdings so überfordert von den vielen Menschen und Hunden, dass es ihnen schwer fiel, sich auf uns zu konzentrieren. So gaben wir uns mit den kleinsten Erfolgen zufrieden und lobten großzügig.
Anschließend ging es zurück zum Basislager zum gemeinsamen Relaxen und Essen. So konnten alle ein bisschen runterfahren. Als nächstes sind Henry und ich zum Canicross. Mich hat mein Knie zwar umgebracht, aber Henry konnte sich komplett runterfahren und mit meiner Hilfe alle Aufgaben lösen.
Danach war die Rallye Obedience ein Klacks und bis auf einen kleinen Fehler haben wir alles mühelos geschafft.
Danach stand die Mittagspause auf dem Plan und wieder gemeinsam entspannen und abhängen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, uns mit Inka zu unterhalten. Nach der Mittagspause zog sich der Himmel dann leider zu und es begann zu tröpfeln, was sich zu einem ausgewachsenem Platzregen mit Gewitter entwickelte. Nachdem wir komplett aufgeweicht waren, beschlossen wir den Rückweg anzutreten. So haben wir dann in Rekordzeit Hunde und nasse Menschen verladen und sind Richtung Heimat, wo wir dann auch heile angekommen sind.
Hat einer von uns die viel gepriesene Medaille erhalten? Nein!
Ist irgendeiner von uns traurig darüber? Nein. Denn auch wenn wir nix gewonnen haben, so haben wir ein wunderschönes Wochenende mit vielen Erlebnissen verbracht, die tausendmal mehr Wert sind!
Waren wir völlig erschöpft, durchweicht und übernächtigt? Jaaaa!
Würden wir es nächstes Jahr wieder machen? Definitiv!“
Kristin ergänzt:
„Ich sag nur: Es war grandios! Es hat so viel Spaß gemacht. Die Hunde waren sooo toll. Die haben das alles wunderbar mitgemacht und hatten auch ihren Spaß. Wir sind, glaube ich, alle ein bisschen über uns hinausgewachsen und haben gesehen, was alles möglich ist.“

















