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Name: Filip
Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich kastriert
Gewicht: 16 Kilogramm
Alter: 06/2021
Im Tierheim seit: 30.11.2021

Wir bedanken uns bei allen Paten für Ihre Unterstützung: Silke K.

Der Eindruck trügt nicht: Filip ist ein großer Angsthase. Daran hat auch der eintägige Umzug vom rumänischen Brasov ins Weserbergland nichts geändert. Mit eingezogener Rute, großen Augen und beeindruckenden Beißerchen ist er bei uns eingetrudelt und hat sich lange Zeit in der hintersten Ecke seines Auslaufs versteckt. Im Zimmer fühlte er sich nur wohl, wenn er nicht beobachtet wurde, der Trubel um ihn herum also lediglich von seinen Hundekumpels herrührte.

Um dies zu ändern und Filip in seiner Entwicklung besser unterstützen zu können, als es im Tierheimzimmer jemals möglich wäre, ist er seit April bei einer unserer Pflegerinnen untergebracht. An ihrer Seite und mit Unterstützung der beiden Privathunde lernt er nun nach und nach "Alltag" kennen. Wie es ist, auf dem eigenen Sofa zu liegen, weiß er inzwischen sehr zu schätzen und auch auf Spaziergängen wird er allmählich routinierter und lockerer. Dennoch bleiben noch viele Baustellen, die es nach und nach zu bearbeiten gilt.

Zu seiner Bezugsperson baut das unsichere Kerlchen allmählich Vertrauen auf. Beim Gang nach draußen ist ihm ehrliche Freude anzusehen, den Gang zum Auto und die Fahrt im Kofferraum hingegen stimmen ihn weniger glücklich (das ein oder andere Malheur inklusive). Filip kennt die Box als Rückzugsort und akzeptiert diese gut. In unbeobachteten Momenten neigt er allerdings zu diebischem Verhalten, klaut mal eine Taschentuchpackung, mal etwas bekömmlicheres. Leider hat er auch schon eine Leine und ein Geschirr auf dem Gewissen, doch dies kreiden wir momentan zu einem Großteil seinem Alter an.

Filip ist noch kein großer Schmuser, lässt sich von seiner Bezugsperson aber bereits zaghaft hinter den Ohren kraulen, fordert sich Streicheleinheiten immer öfter von selbst ein und nimmt auch Leckerlies vorsichtig aus der Hand.

Um fremde Personen macht er wenn möglich einen Bogen. Begegnet er ihnen auf sich allein gestellt, neigt er zum Verbellen. Wir sind uns zudem recht sicher, dass Filip - wenn seine Signale falsch eingeordnet oder komplett übergangen werden würden - auch Tendenzen nach vorn zeigen würde und sich notfalls mit den Zähnen seinen Sicherheitsabstand einfordern würde.

Bis Filip ein "ganz normaler Hund" ist, wie ihn sich viele Interessenten wünschen, wird sicherlich noch eine ganze Menge Zeit vergehen. Es sollte vor allem aber davon ausgegangen werden, dass er sich seine Unsicherheit noch für eine ganze Weile oder sogar für den Rest seines Lebens erhalten wird.

Daher suchen wir für ihn ganz besondere Menschen, welche ihm nicht aus purem Mitleid einen Sofaplatz anbieten wollen, sondern ihm nachhaltig dabei helfen können, sowohl sein Selbstbewusstsein zu stärken, wie auch Vertrauen zumindest in seine eigenen Zweibeiner zu gewinnen. Empathie und ausreichend Hundekenntnis sind dafür unabdingbar. Ein spezialisierter Trainer kann sicherlich Denkanstöße und praktische Hilfestellungen geben. Einen großen Gewinn sehen wir für Filip außerdem in einem souveränen Ersthund, der bereits im neuen Zuhause leben sollte.

Für städtisches Tohuwabohu ist Filip denkbar ungeeignet. Gesucht wird ein ruhiges Plätzchen, in welchem er richtig ankommen kann, ohne dabei in absoluter Isolation zu leben oder in Watte gepackt zu werden.

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Täglich außer feiertags:
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Patenschaftsantrag für Filip - Tierhafen Bad Karlshafen

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